ausgelöster Rauchmelder

Datum: 15. Januar 2018 um 18:00
Dauer: 3 Stunden
Einsatzort: Lahausen, Lahauser Str.
Fahrzeuge: Kirchweyhe LF 20/16 , Kirchweyhe LF 8 , Kirchweyhe ELW , Lahausen LF 10 , Leeste HLF 20 , Leeste HAB , Leeste LF 16/12 , Leeste RW , Leeste MTW , Sudweyhe TLF 16/24 , Sudweyhe LF 8 
Weitere Kräfte: Rettungsdienst , stellv. GBM 


Einsatzbericht:

Die Ortsfeuerwehren Lahausen und Kirchweyhe sind heute Abend um 18 Uhr zu einem ausgelösten Rauchmelder in die Lahauser Str. alarmiert worden.

Vor Ort machte bereits ein Bewohner auf sich Aufmerksam. Nach der ersten Erkundung wurde festgestellt, dass es sich hierbei um eine Übung handelt.

Es bot sich den ersteintreffenden Einsatzkräften folgendes Bild: Ein größeres Wohngebäude mit zwei Eingängen war im Erdgeschoss verraucht und es wurden nach Rücksprache mit dem Bewohner zwei Personen im linken Teil vermisst. Zu dem rechten Teil konnte der Bewohner keine Angaben machen.

Im linken Gebäudeteil wurden 3 Trupps mit umluftunabhängigen Atemschutz mit der Personensuche beauftragt. Zwei Trupps suchten im Erdgeschoss und ein Trupp begab sich in die erste Etage.

Da dass das Gebäude sehr groß war wurden die Ortsfeuerwehren Leeste und Sudweyhe zur Unterstützung nachalarmiert.

Nach kurzer Zeit wurden alle Räume durchsucht und es konnten zwei Personen gerettet werden. Nachdem im linkem Gebäudeteil keine Personen mehr waren, wurde mit der Unterstützung der nachalarmierten Kräfte nun auch mit mehreren Trupps der rechte Gebäudeteil nach vermissten Personen durchsucht. Auch hier konnten nach kurzer Zeit zwei Personen gerettet werden.

Nach der Personenrettung kümmerten sich die eingesetzten Trupps um die Brandbekämpfung. Diese musste sowohl im rechten als auch im linken Teil durchgeführt werden, da das Feuer bereits übergegriffen hatte. Von Aussen wurde die die Hubarbeitsbühne in Stellung gebracht und mit Hilfe des Wasserwerfers eine Brandausbreitung auf das Dach verhindert. Die Trupps im Innenangriff konnten zwei Brandherde ausmachen und diese schnell löschen. Bei den Löscharbeiten „verunglückte“ ein Atemschutztrupp im Dachgeschoss. Eine Rettung durch den Sicherheitstrupp konnte nicht über die Treppe erfolgen, sodass die Rettung durch ein Fenster über die Hubarbeitsbühne erfolgte.

Nachdem alle Gefahren beseitigt werden konnten, wurde das komplette Gebäude belüftet.

Die Übung war nach knapp 2 Stunden vorbei. Im Einsatz waren ca. 90 Kameraden.