Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Lahausen

Heute Morgen um 08:59 Uhr endete der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Lahausen. 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr trafen gestern am Samstag um 09:00 Uhr am Feuerwehrhaus ein, um einen 24stündigen Berufsfeuerwehrtag zu absolvieren.

Zum Start ging es für die Jugendlichen und Betreuer mit dem LF10 und zwei MTW nach Bremen zur Feuerwache 1. Berufsfeuerwehrmann Nils, der in seiner Freizeit den Posten des Jugendfeuerwehrwartes in Nordwohlde ausübt, erwartete die Gruppe bereits. Er stellte den Jugendlichen den Fuhrpark der Wache 1 vor. Dies waren das HLF 20, die Drehleiter 23-12, der Feuerwehrkran, der Rüstwagen, der Gerätewagen-Atemschutz, der Rettungswagen und der Intensivtransportwagen. Ein sehr beeindruckender Fuhrparkbestand. Im Anschluss durften die Jugendlichen und Betreuer sich die Atemschutzstrecke anschauen und teilweise auch begehen. Diese ist komplett anders als die an der FTZ in Barrien aufgebaut. Zum Abschluss gab es von der Leitstelle einen Probealarm mit Durchsage. Nach einem gemeinsamen Gruppenbild verabschiedete sich die Gruppe und fuhr zum Mittagsessen in ein Bremer Schnellrestaurant. Danach ging es wieder zurück zum Feuerwehrhaus.

Es folgten diverse Spiele auf dem benachbarten Schulhof, als plötzlich die Sirene ging. Die Jugendlichen rüsteten sich mit ihren Helmen aus und besetzten die Fahrzeuge. Es handelte sich hierbei nur um einen Probealarm, damit auch diejenigen, die noch nicht an solch einem Dienst teilgenommen haben wussten, was sie im Falle eines Alarms tun müssen. Danach wurde jedes Mitglied einem Fahrzeug zugeordnet und jeder bekam eine Position zugewiesen. Einzig die Aufgabe des Maschinisten wurde von den Betreuern übernommen. Zusätzlich sind Betreuer für Fragen jederzeit bei den einzelnen Positionen bzw. Trupps zur Stelle. Alle folgenden Einsätze sollen in aller Ruhe ablaufen, ohne Zeitdruck.

Nach einer weiteren Spieleeinheit war es endlich soweit, der erste Einsatz deutete sich mit dem Sirenenton an. Die Jugendlichen besetzten wie besprochen ihre Fahrzeugpositionen und fuhren davon. Nach kurzer Runde kehrten sie zurück, denn der Einsatz war im benachbarten Kindergarten. Dort brannte es und es wurde eine Person vermisst. Es wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und zwei Trupps gingen mit nachgebauten Atemschutzflaschen auf dem Rücken in das Gebäude vor. Ein Trupp zur Personensuche, der andere zur Brandbekämpfung. Nach kurzer Zeit konnten alle Aufgaben bewältigt werden. Danach wurde alles wieder abgebaut und verstaut.

Am frühen Abend wurden einige der Hydranten und Brunnen im Lahauser Ortsteil geprüft. Dafür wurden mit dem LF10 und dem MTW zwei Gruppen gebildet, damit man möglichst viele Überprüfungen durchführen konnte. Als die Gruppen wieder am Feuerwehrhaus waren, gab es zum Abendessen Pizza von einem örtlichen Pizzadienst.

Im Anschluss wurde in der benachbarten Turnhalle noch etwas Sport gemacht, um dann anschließend die Betten für die Übernachtung vorzubereiten. Vor dem Schlafen gehen durften die Jugendlichen nochmal draußen auf dem Parkplatz zeigen, dass sie mit der Kübelspritze ein Feuer ausmachen können. Dies wurde von den Betreuern in einer speziellen Wanne erzeugt.

Um 06:30 Uhr morgens war die Nacht vorbei, es ertönte wieder die Sirene. Schnell waren alle auf den Beinen und machten sich fertig. Eine „Ölspur“ vor dem Feuerwehrhaus musste beseitigt werden. Kameraden der Aktiven haben aus Sand eine „Ölspur“ um den Wendekreis gelegt. Die Jugendlichen rüsteten sich mit Besen und Schaufeln aus und beseitigten sie im Nu.

Danach wurden die Schlafsachen zusammengepackt, die Turnhalle aufgeräumt und anschließend zusammen gefrühstückt. Danach kamen die Eltern und nahmen ihre Kinder wieder in Empfang. Eine solche Veranstaltung ist eine sinnvolle Jugendarbeit und dient dazu das Wir-Gefühl unter den Jugendlichen zu stärken.

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