Feuerwehr übt Zusammenarbeit auf der Weser

Ein Boot mit vier Personen an Bord ist nach einem Motorschaden an einer Eisenbahnbrücke auf der Weser havariert. Dabei wurde der Bootsführer in seiner Kabine schwer eingeklemmt und zwei weitere Mitfahrer leicht verletzt. Außerdem hat sich ein Schwelbrand entwickelt.


Dieses Übungsszenario bot sich dem Zug "Technische Hilfeleistung" der 1. Kreisfeuerbereitschaft am Samstag. Da angenommen wurden, dass die Unfallstelle nicht vom Land aus zu erreichen ist, musste der komplette Einsatz vom Wasser aus abgearbeitet werden. Deshalb waren auch die Wasserrettungsgruppe der Kreisfeuerwehr Diepholz und die DLRG Weyhe mit je einem Boot und entsprechendem Personal an der Übung beteiligt.

Vom Sammelpunkt in Gutenbergstraße in Dreye ging es um 14:00 Uhr im Zugverband zum alten Dreyer Hafen. Dort wurden beide Boote ins Wasser gelassen. Mit diesen haben die Führungskräfte eine erste Erkundung vorgenommen. Nach Rettung der nicht eingeklemmten Beteiligten durch das Boot der DLRG wurde mit dem Feuerwehrboot schweres technisches Gerät an Bord des Havaristen gebracht. Damit wurde die eingeklemmte Person schnell befreit und ebenfalls durch die DLRG an Land gebracht. Zum Schluss wurde der angenommene Schwelbrand durch einen Trupp der Feuerwehr mittels zwei Feuerlöschern erfolgreich bekämpft. 

Nach rund 1,5 Stunden konnte Einsatzleiter Reiner Bischoff das Übungsende verkünden. In der abschließenden Manöverkritik lobte er die tolle Zusammenarbeit mit der DLRG während der Übung. Auch die Kooperation mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremen (WSA) bei der Organisation der Übung hat hervorragend funktioniert. Unter anderem hat das WSA auch den Havaristen zur Verfügung gestellt.

Mediathek:
  • Ausgangspunkt alter Dreyer Hafen
  • Boote von Feuerwehr und DLRG am Havaristen
  • Übergabe verletzter Person
Autor:
Dennis Jacob
Datum:
21. April 2018
Kategorien:
Aus den Wehren , Einsatzabteilung